Rückblick Balkantage München 2026 04.05.2026 Lesung und Diskussion mit Anna Dimitrova über ihren Roman Kanak Kids IBZ veranstaltet: Frühjahrs-Konzert Filmpremiere „Berlin - Friedrichstadtpalast" Festlicher Konzertabend 23.10.2025 Christo & Jeanne-Claude – Das lange Leben der vergänglichen Kunst (Dokumentarfilm) Ein bunter Blick auf Bulgarien 09.10.2024 18:30 Uhr Maria Kasimiva-Moase Eine Frage der Würde (BG 2023) Ivan Kirkov Liebe Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren, ich lade Sie im Namen des Vorstands herzlich ein zu einer erneuten Vorführung des Films Dokumentarfilm in Originalfassung, 2010, 58 Min.Englische Untertitel Montag, 30. Januar 2012, 17:15 Uhr Internationales Begegnungszentrum der Wissenschaft (IBZ) Amalienstraße 38 München (U 3, U 6, Bus 154 Universität) Der angesehene Künstler Ivan Kirkov wurde 1932 in Assenovgrad geboren. 2010 starb er auch dort. Vor einigen Jahren hatte er Sofia, ermüdet von der Großstadt, verlassen und sich in seinen Geburtsort zurückgezogen. Er wollte dort die Erinnerungen an seine Kindheit auffrischen. Während der Herrschaft der Kommunisten in Bulgarien musste Ivan Kirkov einige Kompromisse schließen. Er fürchtete sich vor dem repressiven Staatsapparat. Er zog sich zurück: „Begraben“ in einem Loch, wie er sagte, schuf er eindrucksvolle Werke, die als ketzerisch beurteilt wurden. Es erscheint unglaublich, dass die im Film gezeigten Gemälde von e i n e m Künstler gemalt wurden. So vielseitig und abwechslungsreich, von solchem Einfallsreichtum geprägt sind die Werke des außergewöhnlichen Malers Ivan Kirkov. Langweilig wird der Film nie: Lachen, Zorn, Humor – wechseln sich bei den mal persönlichen, mal philososphischen, auch poltitischen Aussagen des Künstlers ab. Mit Charme und Offenheit präsentiert sich Ivan Kirkov. Jazz ist seine Lieblingsmusik – das macht den Film neben dem optischen auch zu einem akustischen Genuss! Ivan Kirkov or Seeking Salvation in Memories, lief auf dem 13. Internationalen Filmfestival in Sofia 2009 im Dokumentarfilmwettbewerb außer Konkurrenz, aber viel beachtet. Drehbuch und Regie: Atanas Kiryakov Kamera: Anton Bakarski Produzent: Evgeny Mihaylov Produktion: Cinema-Center Sofia Wir haben den Film bereits mit großer Resonanz am 25.10.2011 gezeigt, leider jedoch aufgrund eines technischen Fehlers nicht vollständig. Das wurde sehr bedauert, nicht nur von mir. Deshalb wiederholen wir die Filmvorführung – und nun in voller Länge – im „Vorprogramm“ am 30.01.2012. Anschließend referiert Yasen Georgiev, Direktor des Instituts für Wirtschaftspolitik, Sofia, um 18.30 Uhr im Rahmen einer Gemeinschaftsveranstaltung mit der Südosteuropa-Gesellschaft e.V. zum Thema „Migration aus Bulgarien seit der Wende 1989 und ihre Auswirkungen“. Mit freundlichen Grüßen Andreas Keiser