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Deutsch-Bulgarische Vereinigung in Bayern e.V.Das Gesicht Bulgariens in München

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Ivan Kirkov

Liebe Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,

ich lade Sie im Namen des Vorstands herzlich ein zu einer erneuten Vorführung des Films

Dokumentarfilm in Originalfassung, 2010, 58 Min.

Englische Untertitel

Montag, 30. Januar 2012, 17:15 Uhr
Internationales Begegnungszentrum der Wissenschaft (IBZ)
Amalienstraße 38
München (U 3, U 6, Bus 154 Universität)

Der angesehene Künstler Ivan Kirkov wurde 1932 in Assenovgrad geboren. 2010 starb er auch dort. Vor einigen Jahren hatte er Sofia, ermüdet von der Großstadt, verlassen und sich in seinen Geburtsort zurückgezogen. Er wollte dort die Erinnerungen an seine Kindheit auffrischen.

Während der Herrschaft der Kommunisten in Bulgarien musste Ivan Kirkov einige Kompromisse schließen. Er fürchtete sich vor dem repressiven Staatsapparat. Er zog sich zurück: „Begraben“ in einem Loch, wie er sagte, schuf er eindrucksvolle Werke, die als ketzerisch beurteilt wurden.

Es erscheint unglaublich, dass die im Film gezeigten Gemälde von e i n e m Künstler gemalt wurden. So vielseitig und abwechslungsreich, von solchem Einfallsreichtum geprägt sind die Werke des außergewöhnlichen Malers Ivan Kirkov. Langweilig wird der Film nie: Lachen, Zorn, Humor – wechseln sich bei den mal persönlichen, mal philososphischen, auch poltitischen Aussagen des Künstlers ab. Mit Charme und Offenheit präsentiert sich Ivan Kirkov. Jazz ist seine Lieblingsmusik – das macht den Film neben dem optischen auch zu einem akustischen Genuss!

Ivan Kirkov or Seeking Salvation in Memories, lief auf dem 13. Internationalen Filmfestival in Sofia 2009 im Dokumentarfilmwettbewerb außer Konkurrenz, aber viel beachtet.

Drehbuch und Regie: Atanas Kiryakov
Kamera: Anton Bakarski
Produzent: Evgeny Mihaylov
Produktion: Cinema-Center Sofia

Wir haben den Film bereits mit großer Resonanz am 25.10.2011 gezeigt, leider jedoch aufgrund eines technischen Fehlers nicht vollständig. Das wurde sehr bedauert, nicht nur von mir. Deshalb wiederholen wir die Filmvorführung – und nun in voller Länge – im „Vorprogramm“ am 30.01.2012.

Anschließend referiert Yasen Georgiev, Direktor des Instituts für Wirtschaftspolitik, Sofia, um 18.30 Uhr im Rahmen einer Gemeinschaftsveranstaltung mit der Südosteuropa-Gesellschaft e.V. zum Thema „Migration aus Bulgarien seit der Wende 1989 und ihre Auswirkungen“.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Keiser