Deutsch-Bulgarische Vereinigung in Bayern e.V.Das Gesicht Bulgariens in München

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Zehn Jahre nach dem EU-Beitritt: Warum kommt Bulgariens Wirtschaft nur in kleinen Schritten voran?

Liebe Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,

 

im Namen des Vorstands möchte ich Sie ganz herzlich zu unserer Gemeinschaftsveranstaltung mit der Südosteuropa Gesellschaft e.V. am 23. Januar einladen. Als Referenten begrüßen wir den Wirtschaftsexperten Yasen Georgiev mit einem Vortrag zum Thema:

 

Zehn Jahre nach dem EU-Beitritt:  

warum kommt Bulgariens Wirtschaft nur in kleinen Schritten voran?

 

 

  1. 23 Januar 2017, 18.30 Uhr

 

Internationales Begegnungszentrum der Wissenschaft (IBZ)

Amalienstraße 38, München-Schwabing (U3/U6, Bus 154 bis Universität)

 

 

Bulgariens Beitritt zur Europäischen Union 2007 war mit vielen Hoffnungen auf eine schnelle Konvergenz mit den anderen Mitgliedsstaaten verbunden. Doch die internen Strukturschwächen wie die Folgen der globalen Wirtschaftskrise brachten schnell die Ernüchterung. Heute, zehn Jahre später, verzeichnet das Land trotz EU-Förderprogramme und eines relativ schnellen anfänglichen Wirtschaftswachstums ein deutlich langsameres Aufholtempo im Verglich zu den anderen neuen Mitgliedsstaaten. Eine Annährung an die durchschnittlichen Werte in punkto Wirtschaftsentwicklung oder Lebensstandard ist noch nicht in Sicht. Dieser Prozess wirft eine Reihe von Fragen auf, zu denen der Vortrag Stellung bezieht, etwa nach den Gründen für Bulgariens Scheitern, den daraus zu ziehenden Lehren und den Zukunftsaussichten.

 

Yasen Georgiev, Jahrgang 1983, studierte Internationale Beziehungen an der Universität für Volks- und Weltwirtschaftslehre und Strategische Management an der Sofioter Universität „Kliment Ochridski\\\" in Sofia. Darüber hinaus absolvierte er als DAAD-Stipendiat eine einmonatige Wirtschaftsakademie an der LMU München sowie zwei Aufbaukurse zu EU-bezogenen Themen an der Hertie School of Governance in Berlin als Stipendiat der Robert Bosch Stiftung. 2010 und 2011 hospitierte er im Rahmen des Carl Friedrich Goerdeler-Kollegs für Nachwuchsführungskräfte aus Mittel- und Südosteuropa jeweils vier Monate im Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Berlin. Zurzeit ist er Direktor des Instituts für Wirtschaftspolitik in Sofia, in dem er seit 2006 tätig ist. Er ist Mitglied des Beratungsausschusses des Diplomatischen Institutes am bulgarischen Außenministerium und für die Ausführung des Marshall Memorial Fellowship-Förderprogramms von German Marshall Fund of the United States in Bulgarien zuständig.

 

Anschließend sind Sie, wie immer, zu einem Umtrunk im Clubraum des IBZ eingeladen.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Katerina Gehl

Unsere nächste Veranstaltung findet am 15.3.2017 statt.

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