Rückblick Migration aus Bulgarien seit 1989 Ivan Kirkov Magie der bulgar. Rhythmen DBV-Grillfest 2011 Werke von Georgi Markov Bericht des Vorstands 2011 „Circles“ & „The Home on... Pancho Vladiguerov Jr. Serbien - Reiseeindrücke Bardarski Geran Migration aus Bulgarien seit 1989 und ihre AuswirkungenMontag, 30.01.2012 18:30 Uhr Liebe Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren, ich lade Sie im Namen des Vorstands herzlich ein zu einer Gemeinschaftsveranstaltung mit der Südosteuropa-Gesellschaft e.V. Wir haben Herrn Yasen Georgiev aus Sofia gebeten, einen Vortrag zu halten über das Thema Migration aus Bulgarien seit der Wende 1989 und ihre Auswirkungen Montag, 30. Januar 2012, 18:30 Uhr Internationales Begegnungszentrum der Wissenschaft (IBZ) Amalienstraße 38, München-Schwabing (U 3, U 6, Bus 154 bis Universität) Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs begannen demokratische Prozesse in Bulgarien. Die Demokratisierung bot viele neue Möglichkeiten und hat nicht zuletzt die mehr als 40 Jahre geltenden Ein- und Ausreisebeschränkungen seiner Staatsbürger aufgehoben. Zwischen 1992 und 2011 haben sich 410 472 Bulgaren laut des Nationalen Statistikinstituts Bulgariens für ein neues und möglicherweise besseres Leben im Ausland entschieden. Experten gehen sogar von bis zu einer Million aus. Zweifellos haben die Migrationsbewegungen gravierende Auswirkungen auf die demographische, wirtschaftliche und soziale Entwicklung Bulgariens und der Zielländer. Beliebt bei den bulgarischen Auswanderern war lange auch Deutschland. Dann nahm das Interesse wegen der Nachfrage nach Arbeitskräften in anderen EU-Ländern und der in Deutschland eingeschränkten Arbeitnehmerfreizügigkeit ab. Dieser Trend hat sich wieder gedreht. Neben den bulgarischen Studenten, die seit Jahren eine der größten Gruppen unter den ausländischen Studenten bilden, sind viele Roma und türkischstämmige Bulgaren zugezogen. Die Zahl der in Deutschland lebenden Bulgaren ist zwischen Ende 2008 bis Mitte 2011 um 60% auf rund 86.300 gestiegen. Yasen Georgiev, Jahrgang 1983, ist geschäftsführender Direktor des Instituts für Wirtschaftspolitik in Sofia, wo er seit 2006 tätig ist. Er studierte „Internationale Beziehungen“ an der Universität für Volks- und Weltwirtschaftslehre in Sofia und „Strategische Verwaltung“ an der Sofioter Universität "Hl. Kliment von Ochrid". Während seines Studiums hat Yasen Georgiev als DAAD-Stipendiat an der Sommer-Wirtschaftsakademie der LMU in München teilgenommen. Im Rahmen des Carl Friedrich Goerdeler-Kollegs für Nachwuchsführungskräfte aus Mittel- und Südosteuropa, eines Stipendiums der Robert Bosch Stiftung, hat er 2010 und 2011 als hospitierender Kollege jeweils vier Monate im Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Berlin gearbeitet. Nach dem Vortrag und der Diskussion laden wir zum Gedankenaustausch bei bulgarischem Wein im IBZ-Club ein. Mit freundlichen Grüßen Andreas Keiser