Bulgarische Kultur in Bayern

Aktuell

Ausstellung von Regina Dalkalacheva: "Innere Raum"

KunstForum
(Klinikum Grosshadern)

Ausstellung
im Foyer der Klinikums Grosshadern
Marchioninistrasse 15
81377 München

von 08.09 - 31.10.2010

"Innere Raum"
(Zeichnungen)

Regina Dalkalacheva



original Flyer (zusätzliche Information):

Ausstellung von Regina Dalkalacheva

ARTE-Sendung: ZU TISCH IM BALKANGEBIRGE

Von Westen her zieht sich das Balkangebirge durch Bulgarien, während im Osten des Landes die Schwarzmeerküste lockt. ARTE bittet zu Tisch in die Heimat der Joghurtkultur.

(Die Sendung wird am Samstag den 3 Juli um 21:50 auf ARTE ausgestrahlt)

Link zur Sendungseite

DAS REZEPT

Tarator – Kalte Gurkensuppe (3-4 Personen): 750 g Salatgurke, 2 Knoblauchzehen, 2-3 Stiele Dill, 5-6 EL gehackte Walnüsse, 500 ml Joghurt, 1 TL Salz. Gurke schälen, Kerne entfernen, sehr fein reiben. Sie benötigen insgesamt rund 500 g geriebenes Gurkenfleisch. Den Knoblauch abziehen und pressen. Den Dill waschen, trocken tupfen und fein hacken. Die Walnüsse mahlen. Alle Zutaten mit 150-200 ml Wasser mischen. Ideal für heiße Tage: Verwenden Sie statt Wasser die entsprechende Menge in Eiswürfeln. Diese typische Sommerspeise ist Beispiel des türkischen Einflusses in der Küche Bulgariens. Guten Appetit – Dobar apetit!

DAS LAND

Bulgarien – für die einen Sonne und Strand, für die anderen wilder Osten. Die Balkanrepublik am Schwarzen Meer ist be-lieb-tes Ziel von Deutschen und Briten sowie Touristen aus anderen Balkanstaaten. In seiner bewegten Geschichte wurde Bulgarien aber auch längerfristig und nicht nur in den Sommermonaten belagert: Römische Imperialisten, die osmanischen Nachbarn und die Sowjets haben noch heute sichtbare Spuren in der bulgarischen Kultur hinterlassen. Doch auch die Bulgaren haben einen kulturellen Exportschlager: Das kyrillische Alphabet ist heute Grundlage zahlreicher Sprachen.

ZU TISCH

Die Geschichte Bulgariens brachte slawische, griechische und türkische Einflüsse in die Landesküche. So findet man neben traditionellen Eintöpfen und viel Gemüse auch das Fladenbrot Pitka und den Kebaptscheta genannten Lammbraten auf der Speisekarte. Hauptbestandteile der bulgarischen Küche sind der weiße Käse Sirene, der sowohl pur als auch in fleischlosen Gerichten gegessen wird, und Joghurt aus Kuh-, Schafs- und Büffelmilch. Die Bulgaren behaupten sogar, sie hätten den Joghurt erfunden. Sicher ist, dass er hier aus dem lactobacillus bulgaricus hergestellt wird.

TYPISCH BULGARIEN

Abgesehen von der in Europa einzigartigen Eigenart der Bulgaren, ein Ja („Da“) mit einem Kopfschütteln zu bestärken und ein Nein („Ne“) mit einem Nicken auszudrücken, stößt man überall in Bulgarien auf prachtvolle Außenbemalungen an Kirchen und Klöstern sowie Fresken- und Ikonenmalerei – ein Ausdruck der starken religiösen Prägung des Landes. Besonders eindrucksvoll zeigt dies das Kloster Rila im gleichnamigen Gebirge südlich von Sofia. Auf 1.147 Metern Höhe gelegen, ist es heute eine beliebte Pilgerstätte.

BULGARIEN SEHEN

Die mehrstimmige Folkloremusik Bulgariens hat eine lange Tradition. Mitte der 1980er Jahre entdeckte Kate Bush die eindringlichen Gesänge und nahm für ihr Album „The Sensual World” mit dem Trio Bulgarka drei Stücke auf. Die NASA trug diese Tradition sogar noch weiter, als sie 1977 ein Volkslied der Sängerin Valya Balkanska zu möglichen intelligenten Lebensformen ins All schoss.



Konzert- und Filmabend mit Itzko Finzi, Jacky Stojev und Vassil Parmakov am 13.05.2010

Wir freuen uns, auf eine interessante Abendveranstaltung hinweisen zu können:


Konzert - Film - Buchpräsentation

mit Itko Finzi, Jacky Stojev und Vassil Parmakov


Internationales Begegnungszentrum der Wissenschaft (IBZ)
Amalienstraße 38, München-Schwabing
(U3, U6, Bus 154 bis Universität)

Beginn ist am 13.05.2010 um 19.00 Uhr



Unsere drei illustren Gäste werden - in bulgarischer Sprache - ein buntes Programm vorstellen, mit Kabaretteinlagen, Liedern und mit der Präsentation ihrer aktuellen Buchpublikationen.

Itzhak Finzi ist der Altmeister der bulgarischen Musikkomödie, Schauspieler, Autor und Musikant. In Bulgarien kennt ihn nach über 50jähriger Theater-, Film- und Entertainerkarriere buchstäblich jeder. In Deutschland bekannter ist sein Sohn Samuel Finzi, Titelheld der Krimiserie „Flemming“, deren 1. Staffel im vergangenen Herbst im ZDF lief. Zusammen waren Samuel und Itzko Finzi 2009 in dem österreichischen Kinofilm „Das Vaterspiel“ zu sehen. Insgesamt wirkte Itzhak Finzi neben zahllosen Theaterrollen in Bulgarien und in internationalen Produktionen in 68 Spielfilmen mit.

Itzhak Finzi wird uns auch seine Autobiographie „Ich erinnere mich“ (bulgarisch erschienen 2009) präsentieren, die sich gerade in Übersetzung befindet. Mit Witz und Weisheit zeichnet er darin eine bulgarisch-jüdische bürgerliche Kindheit in Sofia. Die Präsentation auf dem Kulturfest "Apollonia" im September 2009 in Sozopol war ein Riesenerfolg, das Buch war nach wenigen Wochen vergriffen. Die Neuauflage ist kürzlich erschienen.

Musikalisch begleitet wird Itzhak Finzi von dem namhaften Sofioter Jazzpianisten Vassil Parmakov, der mit vielen berühmten Musikern gearbeitet hat, wie Stojan Jankulow, Ivo Papasov, Vassil Petrov und Theodosi Spassov. Finzi und Parmakov gastierten in den letzten Jahren mehrfach im Haus Wittgenstein in Wien. Wir freuen uns auf ihr erstes Konzert in München.

Der Regisseur Georgi "Jacky" Stojev, Urgestein des bulgarischen Kinos - er spricht übrigens fließend deutsch - hat oft mit Itzko Finzi zusammen gearbeitet. In seinem grotesken Melodram „Unser Schoschkanini“ (1982) spielt Itzhak Finzi die Titelrolle eines glücklosen Musikers und Elektrohandwerkers. In "Flieg mit Rosinante" (2007), der 2008 auf dem Bulgarischen Filmfestival in New York vorgestellt wurde, gibt Finzi den Maestro einer reisenden bulgarischen Musikertruppe, die versucht, eine Galavorstellung in Wien zu erreichen - leider mit dem Maestro am Steuer und mehreren heißblütigen Damen im Gepäck.

Jacky Stojev präsentiert eine 10minütige Episode aus "Razvodi, razvodi..." ("Scheidungen, scheidungen...") (BG 1989) mit Todor Kolev, Itzko und Samuel Finzi u.v.a. Stojev wird auch seinen neu erschienenen Band "By the way" (bulgarisch) vorstellen.


Wir freuen uns auf einen unterhaltsamen Abend mit wunderbaren Künstlern.



Kostenbeitrag: € 10 für Gäste, € 8 für Studierende. Die Einnahmen kommen ohne Abzüge den Künstlern zugute.


Karten erhalten Sie bei:
Reisebüro Pirin, Schleißheimer Straße 69, 80797 München, Tel. 089 1239209-0
Praxis Dr. med. Vivian Pramataroff-Hamburger, Nussbaumstr. 10, 80336 München, Tel. 089 59 88 25, www.pramataroff.de

Karten an der Abendkasse wird es nur geben, wenn aus dem Vorverkauf noch welche übrig geblieben sind.

Bildergalerie vom Tag der Franken 05.Juli.2009



Bildergalerie vom 1. Bulgarien-Tag der DBV in Bayern 2008